C


CMYK
| CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Black. Aus diesen Komponenten werden alle druckbaren Farben und Farb-Nuancen gemischt, die in einem Layout vorkommen. Schwarz dient dabei als Kontrast und wird z.B. für Schriften und dünne Linien pur verwendet. Schwarze Flächen reichert man dagegen häufig mit Cyan oder Magenta an, um den Schwarzton durch den höheren Farbauftrag noch dunkler, kälter bzw. tiefer zu mischen. Mehr dazu unter "Schwarz". Anders als bei RGB Modellen wird eine gleichteilige Kombination von C, M und Y immer dunkler und schließlich Schwarz.



P


PRE-PRINT
| Mit Pre-Print bezeichnen wir den Vorgang bestehende Druckdaten für unsere Begriffe bzw. unsere Druckerei druckfähig zu machen. Dabei überarbeiten wir also Ihre Layouts hinsichtlich eines optimalen Druckergebnisses. Natürlich werden dabei keine inhaltlichen Änderungen vorgenommen.



R


RASTERGRAFIK
| Rastergrafiken (Bilder) sind eine Ansammlung von farbigen Pixeln und tragen keinerlei Informationen bzgl. der Struktur des Gesamtobjektes, sodass z.B. eine Skalierung / Vergrößerung dazu führt, dass das jeweilige Objekt "pixelig" wird. Fotos beispielsweise liegen immer als Raster vor, sodass genau an dieser Stelle technische Grenzen für Auflösung und sinnvolles Format entstehen.

RGB
| Meistens heißt es im Bereich Druck: "Kein RGB." RGB steht dabei für: Rot, Grün, Blau. Aus diesen 3 Grundfarben wird für jeden Pixel Ihres Monitor die Zielfarbe gemischt. Kombiniert man alle 3 Farben zu 100% ergibt sich Weiß. Da nun aber nicht im RGB Modus gedruckt wird, wenn die Farbkartuschen CMY beinhalten, sieht man es als Druckerei natürlich nicht gerne wenn dennoch Druckdaten mit RGB Farbwerten angeliefert werden. In diesem Fall müssen die im RGB-Code gespeicherten Farben in CMY+K umgerechnet werden. Dabei entstehen häufig unschöne Abweichungen.



S


SCHWARZ
| Texte und feine Linien druckt man so: C=0 | M=0 | Y=0 | K=100. Flächige Objekte druckt man z.B. so: C=50 | M=9 | Y=0 | K=100. Auf diese Weise wird das Schwarz sichtbar tiefer bzw. kühler. Bei Bedarf können die Farbanteile darüber hinaus gesteigert werden, um durch den höheren Gesamtauftrag die Opazität der Farbe zu erhöhen, macht allerdings in der Praxis nur sehr selten Sinn.

SCHMUCKFARBEN | Zusätzlich zu den üblichen Grundfarben C,M,Y und der Kontrastfarbe Schwarz, kann man weitere Farben hinzugeben, die dann "pur" zum Druck verwendet werden. Diese sogenannten Schmuck- oder Sonderfarben zeichnen sich durch 2 wesentlich Vorteile aus:

1. Durch eine standardisierte Farbcodierung (PANTONE, HKS) kann jede Schmuckfarbe exakt reproduziert werden, da Sie in reiner Form auf das Papier gegeben wird. Es gibt also in der Produktion kaum Spielraum für Farbabweichungen. Gut für Sie, denn Ihr blaues Logo bleibt so immer gleich blau - unabhängig vom Hersteller Ihrer Druckwaren.

2. Schmuckfarben zeichnen sich in der Regel durch eine wesentlich höhere Leuchtkraft aus, sodass exklusive Artikel sehr gerne mit diesen Farben veredelt werden. Außerdem gibt es Metalleffektfarben wie Gold, Silber, Chrom, Perl, etc. - mit herkömmlichen CMYK Farben wären diese Farbtöne nicht zu mischen. 

Tip: Heutzutage sind professionelle Offset-Druck Maschinen derart präzise, dass das erste Argument für Sonderfarben nicht mehr den Stellenwert hat, den es vor etwa 10 Jahren noch hatte. In den meisten Fällen können Kosten massiv reduziert werden, indem man Schmuckfarben nachmischt bzw. simuliert.



V


VEKTORGRAFIK
| Eine Vektorgrafik ist ein grafisches Objekt, das durch eine mathematische Formel eindeutig beschrieben ist. Die Form dieses Objektes ist somit unabhängig von seiner Größe und kann leicht editiert werden. Für eine Vektorgrafik spielt es also keine Rolle ob Sie für den Druck einer Visitenkarte oder für eine PVC Plane verwendet wird. Die Grafik wird immer in maximaler Auflösung gedruckt.

 

© werksite - Bolder & Kuhn GbR | Alle Angaben ohne Gewähr | Impressum | Bildmaterial